Cyberangriffe treffen auch kleine Organisationen – Schutz dagegen ist einfacher als man denkt
Viele Vereine und Stiftungen denken: "Wir sind zu klein, um angegriffen zu werden." Das ist genau der Fehler, den Hacker ausnutzen. Kleine Organisationen haben oft schwächere IT-Sicherheit und werden deshalb gerade bevorzugt als Ziel. Wir schützen eure Systeme mit modernen Sicherheitslösungen und haben sie immer im Auge.
Die Sicherheits-Blindflecken
- E-Mail-Adresse des Vorstands steht auf der Website - permanenter Phishing-Ziel
- Mitarbeiter bekommen Phishing-Mails und geben darin ihr Passwort ein
- Es gibt keine Firewall zwischen Büro-WLAN und Vereins-Server
- Windows-Updates sind deaktiviert, weil sie "zu lange dauern"
- Auf Laptops sind Admin-Passwörter öffentlich bekannt
- Cloud-Tools (OneDrive, Google Drive) sind öffentlich einsehbar konfiguriert
- Ein Virus auf einem Geräte würde sofort alle Geräte im Netzwerk infizieren
- Ransomware-Angreifer würden Mitglieder- oder Spender-Daten erpressen können
Eure Vorteile
Rundumschutz
Virenschutz, Firewall, E-Mail-Sicherheit und Endpoint Protection aus einer Hand – aufeinander abgestimmt, ohne Lücken zwischen den Systemen.
Kontinuierliches Monitoring
Wir erkennen Bedrohungen, bevor Schaden entsteht – auffällige Logins, Phishing-Versuche, infizierte Geräte fallen automatisch auf.
Geschultes Team
Eure Mitarbeitenden erkennen Phishing-Mails, Social Engineering und Betrugsversuche – die häufigste Schwachstelle bleibt der Mensch.
DSGVO- und Audit-fähig
Saubere Sicherheitsdokumentation für Datenschutzaudits, Förderer-Anfragen und Versicherungen – inklusive Notfallplan und Vorfalls-Protokoll.
Das ist enthalten
- →Sicherheitsaudit eurer Systeme
- →Einrichtung von Endpoint-Schutz
- →E-Mail-Sicherheit und Spam-Filter
- →Passende Firewall-Konfiguration
- →Regelmäßige Security Awareness Trainings für Mitarbeitende
- →Kontinuierliche Überwachung über Monitoring-System (SIEM)
Dein Weg zu solider IT-Sicherheit
Security-Audit
Wir prüfen euren Ist-Zustand strukturiert: welche Schutzmaßnahmen sind aktiv (MFA, Anti-Phishing, Patches), wo sind die größten Lücken (offene Ports, unsichere Konfigurationen, schwache Passwörter), welche Daten sind besonders schutzbedürftig. Ergebnis: eine priorisierte Maßnahmen-Liste.
Maßnahmen-Plan & Kostenabschätzung
Aus der Audit-Liste machen wir einen konkreten Umsetzungsplan – eine verständliche Maßnahmen-Liste, die auch Vorstand, Geschäftsführung und Nicht-Techies lesen können. Pro Punkt: klare Beschreibung, geschätzter Aufwand, Kosten und Zeitfenster für die Umsetzung. Sortiert nach „wirkt sofort, kostet wenig" bis „größeres Projekt mit Architektur-Auswirkungen" – damit ihr eine Entscheidungsgrundlage habt statt einer technischen Wunschliste.
Mitarbeiter-Kommunikation & Umsetzung
Bevor wir größere Änderungen ausrollen, informieren wir eure Mitarbeitenden verständlich, was sich ändert und warum (z. B. neuer MFA-Prozess, geänderte Passwort-Regeln, neue Tools) – bei umfangreicheren Umstellungen begleiten wir das mit kurzen Schulungen oder Q&A-Sessions. Das erhöht die Akzeptanz deutlich und verhindert Schatten-IT. Anschließend setzen wir die Maßnahmen schrittweise um: MFA für alle Accounts, Conditional Access, Anti-Phishing-Filter, SPF/DKIM/DMARC für eure Domain, Endpoint-Schutz auf allen Geräten. Was sofort wirkt, kommt zuerst – große Themen werden geplant ausgerollt.
Kontinuierliches Monitoring (SIEM) & Awareness
Wir richten kontinuierliches Monitoring mit unseren Tools (SIEM) ein: Logs eurer wichtigsten Systeme werden zentralisiert, Alarme für tatsächlich relevante Ereignisse definiert (ungewöhnliche Logins, gehäufte Fehl-Anmeldungen, Datenzugriffe aus fremden Ländern) und der Incident-Response-Plan gemeinsam mit euch festgelegt. Im laufenden Betrieb patchen wir kontinuierlich, monitoren Schwachstellen-Meldungen, führen simulierte Phishing-Kampagnen und regelmäßige Security-Reviews durch – damit eure Mitarbeitenden langfristig sicher arbeiten.
Häufige Fragen
Brauchen wir als kleine Organisation wirklich IT-Sicherheit?
Ja – gerade Vereine und Stiftungen sind 2026 ein beliebtes Ziel, weil Angreifer schwächere Sicherheit vermuten und die Daten (Spender:innen, Mitglieder, Fördermittel-Kontakte) wertvoll sind. Ein erfolgreicher Angriff trifft euch nicht nur technisch, sondern auch im Vertrauen eurer Spender:innen, Mitglieder und Förderer – einmal verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen kostet oft mehr als die Sicherheit von Anfang an. Hinzu kommt: Förderer fordern zunehmend Nachweise (z. B. ISO 27001 oder Mindestmaßnahmen), und Cyberversicherungen zahlen bei grob fahrlässigen Versäumnissen oft nicht.
Was ist ein SIEM und brauchen wir das wirklich?
Ein SIEM (Security Information and Event Management) sammelt zentral alle sicherheitsrelevanten Logs eurer Systeme – Logins, Datei-Zugriffe, Netzwerk-Ereignisse – und schlägt Alarm bei Auffälligkeiten (ungewöhnliche Login-Zeiten, Zugriffe aus fremden Ländern, gehäufte Fehl-Passwörter). Für die meisten NGOs reicht eine schlanke Lösung, die in M365 oder Google Workspace integrierte Funktionen mit gezielten Zusatz-Tools kombiniert. Wir richten das nach euren tatsächlichen Risiken ein – kein Enterprise-Overkill mit 100 Dashboards, sondern wenige relevante Alarme, auf die wir tatsächlich reagieren.
Wie schützt ihr uns vor Phishing?
Drei Ebenen. Erstens technisch: erweiterte Anti-Phishing-Filter in Microsoft Defender oder Google Workspace, plus SPF, DKIM und DMARC für eure Domain, damit Absender-Spoofing schwieriger wird. Zweitens organisatorisch: klare Meldewege („Ich habe auf einen verdächtigen Link geklickt – was tun?") mit schneller Reaktion ohne Schuld-Zuweisung. Drittens menschlich: regelmäßige Trainings und simulierte Phishing-Kampagnen, bei denen Mitarbeitende in einer geschützten Umgebung lernen, ohne dass im echten Schadensfall etwas passiert.
Was ist mit Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)?
MFA ist die einzige technische Maßnahme, die wirklich gegen die häufigste Angriffsform schützt: gestohlene Passwörter. Wir aktivieren MFA für alle Accounts mit Zugriff auf Spender-, Mitglieder- oder Finanzdaten – ohne Ausnahme. Standard ist eine Authenticator-App (Microsoft, Google, Authy) oder ein Hardware-Sicherheitsschlüssel (z. B. YubiKey) für besonders kritische Konten. SMS-MFA nutzen wir nur als Notlösung, weil sie über SIM-Swapping angreifbar ist.
Was passiert, wenn doch etwas passiert?
Wir haben einen Incident-Response-Plan, den wir vorab mit euch durchsprechen – inklusive Eskalationskette, Kommunikationsvorlagen (für Behörden, Datenschutz, Spender:innen) und definierten Rollen. Im Ernstfall reagieren wir innerhalb weniger Stunden: Schaden begrenzen (Systeme isolieren), Beweise sichern (forensisches Image), parallel Behörden- und Meldepflichten klären (DSGVO: 72-Stunden-Meldefrist) und Wiederherstellung aus Backup einleiten. Wir begleiten euch auch durch die Nachbereitung – Kommunikation, Lessons Learned, Verbesserung der Schutzmaßnahmen.
Was tun bei einem Ransomware-Angriff?
Erstens: betroffene Systeme sofort vom Netzwerk trennen (physisch oder per VLAN), um die Ausbreitung zu stoppen. Zweitens: wir analysieren den Vorfall (welche Ransomware, wie weit verbreitet, welche Daten sind verschlüsselt). Drittens: Wiederherstellung aus immutable Backups – die Lösegeldforderung wird ignoriert, denn Zahlen löst das Problem nicht und finanziert weitere Angriffe. Parallel klären wir Meldepflichten (DSGVO, ggf. BSI bei kritischer Infrastruktur) und unterstützen euch bei der Spender-/Mitglieder-Kommunikation. Im Idealfall seid ihr ohne Zahlung innerhalb von Stunden bis Tagen wieder arbeitsfähig.
Müssen wir Sicherheits-Logs aufbewahren?
Ja – für mindestens 6 Monate, oft auch länger. Logs sind kritisch für die Forensik nach einem Vorfall (wie kam der Angreifer rein, was hat er getan), für DSGVO-Nachweise (wer hat wann welche personenbezogenen Daten gesehen) und für Förderer-Audits. Wir konfigurieren die Log-Aufbewahrung gemäß euren Compliance-Vorgaben (typischerweise 12 Monate für Standard-Logs, 7 Jahre für Audit-relevante Ereignisse) und sorgen dafür, dass die Logs manipulationssicher gespeichert werden.
Was kostet IT-Sicherheit für unsere Größe?
Die Kosten hängen stark von Setup-Tiefe und Risiko-Profil ab: für eine kleine NGO mit M365 reicht oft ein Basis-Setup (MFA, Conditional Access, Anti-Phishing, schlankes Monitoring) – für größere oder regulierte Organisationen kommen dediziertes SIEM, externes Schwachstellen-Scanning und 24/7-Bereitschaft dazu. Konkrete Konditionen besprechen wir im Erstgespräch, nachdem wir euer aktuelles Setup und eure Risikolage grob eingeschätzt haben.